(Ski-) GeschichteVom Ur-Carver über Fun-Carver zum Race-Carver
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Seite 4 In den Jahren 2005 und 2006 wurde von unserer Seite intensiv an der Entwicklung einer Rennskikollektion gearbeitet. Die Vorgaben des internationalen Ski Verbandes FIS über die Skilänge und Radius zwangen uns ein neues Konstruktionskonzept zu erarbeiten. Die wesentliche Änderung gegenüber unseres Ur-Carvers waren die Schilänge, der Radius, die Biegelinie und der Schwerpunkt.
Trotzdem unterscheiden sich der Snowrider Ur-Carver und der Snowrider SL im Grunde genommen nur im Bereich der Skibreite und des Schwerpunktes.
Radius und Skilänge blieben nahezu unverändert.
Fazit: der 1994 in Serie gegangene Snowrider Ur-Carver entsprach im Grunde den heutigen im Weltcup gefahrenen Slalomskiern.
Im Bereich des Riesentorlaufes war für unser Konzept die FIS-Vorgabe wesentlich komplexer. Der Snowrider Race-Carver hat eine Länge con 182cm und einen Radius von 15 - 19m.
Dieses Modell erlaubt Riesentorlaufkombinationen mit geschnittenen Schwüngen zu fahren.
Im modernen Rennlauf ist es aber wieder üblich, Schwünge anzudriften und nicht immer exakt den Schwung auf der Kante zu führen. Ein Rennski muss sich im steilen Gelände leicht "drehen" lassen, und im flachen Gelände richtig auf der Kante "beschleunigen". Diesen Anspruch stellt auch der "normale" Skiläufer.
Ein Riesentorlaufski mit den Konstruktionsmerkmalen eines Snowrider Race-Carvers und den notwendigen Mindestanforderungen der FIS (mindestens 21m Radius und eine Mindestlänge von 185cm) würde man nur mit großem Kraftaufwand und guter Technik steuern können.
Viele Testfahrten mit den unterschiedlichsten Prototypen waren notwendig, um die optimale Balance des Snowrider RS zu erreichen.
Änderungen im Bereich der Schaufel und der Skienden ohne Verlust der Torsionssteifigkeit waren notwendig.
Das Ergebnis der Entwicklung ist ein der FIS-Norm entsprechender Riesenslalomski mit den gundlegenden Eigenschaften des Snowrider Ur-Carver.
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